Das kann man mit Kleintraktoren alles anfangen

Kleintraktoren sind wahrliche Tausendsassas. Sie werden in vielen Gemeinden für immer wieder kehrende Tätigkeiten verwendet, auf Bauhöfen und Bauernhöfen, aber auch immer mehr Grundstücksbesitzer kaufen sich einen Traktor, um im Garten anfallende Arbeiten zu erleichtern. Aber woran liegt diese Beliebtheit? Wir klären auf.

Ein Traktor kann viele Aufgaben erledigen:

  • Waldarbeiten, besonders einfach mit Allrad und ein paar PS mehr
  • Transport von Material mittels Frontlader
  • Schneeräumen im Winter
  • Rasenmähen mit entsprechendem Aufsatz
  • Transport über Weiden (auch hier ist ein Allrad von Vorteil)

Für diese Aufgaben sind meist keine großen Geräte mit Unmengen an PS notwendig. Schon aus wenigen PS kann viel Nutzen geschöpft werden, der dem Grundstücksbesitzer eine Menge Arbeit erspart und den Alltag erleichtert.

Klar, ein Kleintraktor kostet Geld, mehr als eine Schaufel und eine Schubkarre, aber die gesparte Zeit und Mühe amortisieren die Ausgaben recht schnell.

Kleintraktor kaufen – Darauf sollten Sie achten

Auf dem Markt für Kleintraktoren tummeln sich viele Marken, sei es Kubota, Iseki, Deutz-Fahr, Solis, Mercedes-Benz oder John Deere. Dank globalisierter Arbeitsteilung und technischem Fortschritt unterscheiden sich viele Marken kaum voneinander. Qualitativ hochwertig und langlebig sind die meisten, egal, ob man sich zum Beispiel für Iseki oder Kubota entscheidet.

Hier sollte der Pragmatismus entscheiden. Wer einen Kubota-Händler vor der Tür hat, aber einen Weg von 200 km zum nächsten Iseki-Händler, der sollte prüfen, ob Iseki Funktionen anbietet, die man unbedingt braucht. Erfüllt ein Kubota Fahrzeug die Aufgabe genauso, dann sollte man sich aufgrund der Nähe zum Händler (Reparaturen, Kundendienst) für Kubota entscheiden. Die gleichen Überlegungen gelten selbstverständlich analog für die anderen Marken, Kubota wurde hier nur als Beispiel genommen.

Aber egal, ob Kubota oder eine andere Marke: Wichtig ist, dass der Traktor seine Aufgabe erfüllt. Hierzu ist es wichtig, zunächst zu analysieren, welche Aufgabe auf dem eigenen Grundstück und drumherum anfallen werden. Soll der Rasen gemäht werden, dann wird zum Traktor ein Zusatz benötigt, der dies ermöglicht. Sollen Materialien transportiert werden, dann ist ein Frontlader vonnöten. Die Größe und Belastbarkeit des Frontladers sollte danach ausgerichtet werden, was transportiert werden soll. Wer in einer schneereichen Region wohnt, sollte auch auf einen Schneeräumer achten, der vorne an den Kleintraktor montiert werden kann.

Der Einsatzzweck bestimmt auch weitere Eigenschaften des Traktors: Leistung in PS, Anzahl Zylinder, Allrad, Kabine, Anbaugerät und mitgeliefertes Zubehör.

Diese Eigenschaften bestimmen auch maßgeblich den Preis mit. Allerdings ist der höchste Preis nicht immer ein Zeichen für den besten Kleintraktor, denn der Beste ist der, der seine Aufgabe am besten erfüllt, die Sie an ihn stellen.

Wer einen günstigeren Preis bekommen möchte, kann auch versuchen, seinen Traktor gebraucht zu kaufen. Gebraucht ist nicht notwendigerweise schrottreif. Gerade bei Händlern findet man eine große Auswahl an gebrauchten Kleintraktoren. Diese sind zwar gebraucht, werden in der Regel aber vor dem Verkauf generalüberholt. Auch bei Auktionen kann man ein Schnäppchen machen, vor allem wenn die Auktion im Rahmen einer Insolvenz einer Firma veranstaltet wird.

Vor allem, wer sich als Bastler sieht, der kann mit gebrauchten Traktoren mit vielen Betriebsstunden eine Menge Geld sparen und bei Reparaturen selbst Hand anlegen.